VR-Future.de
Sebastian Martinetz
Fortsetzung


„Welche Fortbildungsmöglichkeiten haben Sie denn bisher genutzt?“

„Bereits im Studium war ich Teilnehmer am Studentenbetreuungsprogramm VR-Karrierestart: Dabei habe ich neben einem Seminar über Karrieremöglichkeiten in der genossenschaftlichen FinanzGruppe ein spezielles Seminar für Firmenkundenberater, „Optimierung der Kundenfinanzierung“, besucht. In diesem Seminar habe ich Firmenkundenberater aus unterschiedlichen Banken kennengelernt und mich mit ihnen austauschen können. Dadurch haben sich meine Berufsziele konkretisiert.

Aktuell durchlaufe ich ein Traineeprogramm, in dessen Rahmen auch eine Ausbildung zum zertifizierten Firmenkundenberater erfolgt.“


„Wo sehen Sie als Einsteiger Unterschiede zwischen den Genossenschaftsbanken und anderen Finanzdienstleistern in Deutschland?“

„Ich habe auch in anderen Häusern Praktika absolviert, da sind mir die Unterschiede deutlich geworden. Neben einem menschlicheren und freundlicheren Zusammenarbeiten in der Genossenschaftsbank ist auch die Beziehung zwischen Bank und Kunde eine andere. Eine langfristige Planung und die Etablierung einer dauerhaften Geschäftsbeziehung sind wichtiger als ein kurzfristiger Erfolg für die Bank. Die Kunden der Genossenschaftsbanken sollen zu Mitgliedern, also zu Teilhabern werden. Die Banken bekennen sich explizit zu ihrer Region und fördern diese, vor allem auch den Mittelstand.

Den Begriff „shareholder-value“ gibt es im genossenschaftlichen System nicht. Demgegenüber steht „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dies macht den Unterschied zwischen der kurzfristigen und der langfristigen Betrachtung deutlich.“


„Welche Karrierepotentiale sehen Sie für sich und für andere junge Menschen im Finanzdienstleistungssektor?“

„Gerade junge, engagierte und an der Finanzbranche interessierte Menschen werden in diesem sich ständig wandelnden Umfeld – siehe Basel III, Finanzkrise, neue Regulierungsverordnungen, etc. – gebraucht. Sowohl an Berater, wie auch an Kreditanalysten oder andere Berufsbilder steigen die Anforderungen. Dadurch steigt auch der Bedarf an gut ausgebildeten Menschen und damit die Karrierepotentiale.“


Zu guter Letzt: Was treibt Sie an?

„Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt in der Metropolregion Nürnberg.“